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Theaterfreunde Barweiler 1952 e.V.
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Theater-Chronik

Eine Kurzfassung der Theater-Aktivitäten in Barweiler.

1935 - Theaterstück um Andreas HoferDie Zeit vor der offiziellen Vereinsgründung:

Die offizielle Gründung der Theaterfreunde Barweiler erfolgte zwar erst 1952, jedoch gab es bereits vorher Theateraktivitäten.
Zwischen den beiden Weltkriegen wurde schon in Barweiler Theater gespielt, aber nicht offiziell in einem Verein, sondern in einer losen Interessengemeinschaft.

Die Theaterszenen spielten sich im Eingang von Klein's Haus (heute Haus Hospes) in der Roßbachstraße ab. Der überdachte Eingang bildete quasi die Bühne. Das Publikum saß im Garten unter freiem Himmel. Heute würde man dies als Open-Air-Theater bezeichnen.
1935 - Theaterstück um Andreas HoferAuffallend waren die schon zur damaligen Zeit sehr aufwändigen Kostüme. Die Theaterspiele wurden um die Zeit von 1935 aufgeführt, genauer lässt sich dies jedoch nicht mehr belegen. Gespielt wurde ein Stück um den legendären Freiheitskämpfer Andreas Hofer (siehe Bilder rechts).

Die gleichen Personen, die damals an den Theaterspielen beteiligt waren, gründeten später auch die Theaterfreunde Barweiler.

Nach dem zweiten Weltkrieg war die Begeisterung für das Laienspiel immer noch vorhanden. In dieser Zeit kam es zu weiteren Aufführungen. Hierzu gibt es aber kaum belegbare Aussagen noch Fotos.
Nach Aussagen von Zeitzeugen wurde in den Nachkriegsjahren auf Anweisung der französischen Kommandantur auf einer Wanderbühne im Hotel "Eifeler Hof" in Adenau gespielt.

Die Tatsache, dass bei der Gründungsversammlung der Theaterfreunde ein Geldbetrag von 90 DM vorlag, lässt jedoch darauf schließen, dass dieses Geld aus den Einnahmen von Veranstaltungen stammte.

Das Theaterspiel ab der Vereinsgründung:

Da bislang inoffizell, also nicht unter dem Dach eines Vereins, gespielt wurde, sollte mit dem "wilden Spielen" Schluß sein. Am 20. September 1952 wurden im Gasthaus Hüllen die "Theater - Freunde Barweiler" (noch mit Bindestrich in der Mitte) gegründet.
Zum Vorsitzenden wurde Josef Graf, zum Kassierer Arnold Berens und zum Schriftführer Peter Ewinger II gewählt. Zusätzlich zu den drei Vorstandsmitgliedern wurde noch ein sogenannter "Spielleiter" mit in den Vorstand aufgenommen.

Zweck des Vereins ist, laut den Statuten, die "Pflege des guten Laienspiels zur Förderung des kulturellen Lebens innerhalb der Dorfgemeinschaft". Der Mitgliedsbeitrag betrug monatlich 0,25 DM.

Damals musste im hinteren Bereich des Saal Hüllen eine Bühne mit großem Aufwand (Holzböcke mit Brettern) gebaut werden. Die Kostüme lieh man sich in Köln. Sowohl die Brennstoffe für den Holzofen als auch die Stühle und Bänke wurden von den Spielern und Mitgliedern von zu Hause mitgebracht. Der Eintritt kostete damals für Erwachsene 1,- DM und für Kinder 20 Pfennig.

Am 2. Weihnachtstag des Jahres 1952 wurde zur Premiere das Stück "Die Zigeunerin von Rocca Walla" aufgeführt. Es handelte sich um ein historisches Stück mit prächtigen Kostümen, wovon jedoch leider keine Fotos existieren.
Weitere Aufführungen des gleichen Stückes wurden wegen des großen Besucherandranges am Neujahrs- und Dreikönigstag 1953 aufgeführt.

In den darauffolgenden Jahren wurden meist zur Weihnachtszeit Stücke mit durchweg ernstem Charakter aufgeführt. Vor den Hauptstücken gab es immer eine Kindervorstellung, die zugleich auch die Generalprobe war.

1956 - Theaterstück "Frau Pilatus"Auch "auswärts" spielte man. Dazu gehörten Gastspiele auf einer Wanderbühne in Nürburg, so geschehen am 4. März 1956. Dort spielte die Manschaft um Spielleiter Josef Graf das Theaterstück "Frau Pilatus" mit großem Erfolg.

In Nürburg hatte sich auch folgende Anekdote ereignet:
Man reiste unter winterlichen Bedingungen bei starkem Schnee und Glatteis zum Gastspiel in den Saal Glöckner. Da aufgrund der widrigen Wetterbedingungen der Zuspruch des Publikums nicht sehr ausgeprägt war, und man noch kurz vor der Vorstellung sehnsüchtig auf das Publikum wartete, beruhigte Josef Graf die schon sichtlich nervösen Theaterspieler mit dem inzwischen schon geflügelten Wort: "Es kommen noch Leute!"

Man nahm das Laienspiel sehr ernst und setzte sich einen hohen Qualitätsanspruch. Wenn im Publikum keine Tränen flossen, war das Stück kein künstlerischer Erfolg!

1959 - Lustspiel "Auf fröhlicher Wanderschaft"Trotz aller Improvisation in der Anfangszeit schafften es die Theaterfreunde Barweiler ihr Spiel zu einem festen Begriff in der näheren und weiteren Umgebung zu machen. Dies zeigen Kritiken der Rhein-Zeitung, wo die Barweiler Spieler in den höchsten Tönen gelobt wurden.

1959 wurde ein Wagnis eingegangen. Am zweiten Weihnachtstag kam das Luststück "Die fröhliche Wanderschaft" zur Aufführung, welches großen Anklang fand.

1961 wurde zur Fastenzeit und zu Weihnachten jeweils ein Stück aufgeführt. Es zeigten sich jedoch schwindende Zuschauerzahlen. Mit dem Einzug des Fernsehens in die Haushalte war Theater nicht mehr gefragt.

Vorläufiger Schlusspunkt des Theaterspiels in Barweiler war eine Versammlung im November 1962, wo beschlossen wurde, an diesem Weihnachten kein Theater zu spielen. Es sollten jedoch 32 Jahre vergehen, bevor sich die Theaterbewegung neu gründete.

Der Verein lag jedoch nicht vollständig brach, sondern engagierte sich im Sitzungs- und Straßenkarnval. Siehe hierzu die Karnevals-Chronik.

Das Jahr 1993 brachte dann wieder die Veränderung. Unter neuer Vereinsführung wurde die schon längst überfällige Eintragung in das Vereinsregister vorgenommen. Ab diesem Zeitpunkt lautet der Name des Vereins "Theaterfreunde Barweiler e.V.".

1994 - Schwank "Der starke Steff"Im Jahr 1994 wurde unter der massgeblichen Federführung des damaligen 1. Vorsitzenden Willi Müller, welcher auch Regie führte, wieder das Theaterspiel ins Leben gerufen. Nach dem Neubau der Theaterbühne wurde der Schwank "Der starke Steff" aufgeführt. Das Stück wurde komplett auf Barweiler Platt umgeschrieben und feierte am 3. Dezember 1994 Premiere.

2002 konnte dann das 50-jährige Bestehen gebührend gefeiert werden.

Weitere historische Bilder aus der damals erschienenen Festschrift "50 Jahre Theaterfreunde Barweiler" sowie Fotos aus aktuellen Stücken finden Sie in den Fotogalerien.

Informationen zu Barweiler gibt es auf der Internetseite der Ortsgemeinde.

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