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Theaterfreunde Barweiler 1952 e.V.
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Karnevals-Chronik

Eine kurze Zusammenfassung des Sitzungs- und Straßenkarnevals.

Der Sitzungskarneval vor der offiziellen Vereinsgründung:

Wie auch das Theaterspiel, sind aus den 1930er-Jahren bereits Kappensitzungen bekannt. Es konnte eindeutig belegt werden, dass in den Jahren 1938 und 1939 Kappensitzungen nach rheinischem Vorbild stattgefunden haben.
Diese sogenannten "Karnevalistischen Sitzungen" wurden unter dem Namen der Karnevalsgesellschaft "Frohsinn" Barweiler veranstaltet.

Auffallend ist bei der ersten Sitzung 1938, dass es keinen Sitzungspräsidenten, jedoch einen Prinzen gab. Er zog zu Beginn ein und führte anschließend durch das Programm. Im Jahr 1939 führte erstmals ein Sitzungspräsident durch das Programm. Wer der erste Prinz und der erste Sitzungspräsident waren, lässt sich heute nicht mehr ermitteln. Ob noch weitere Kappensitzungen stattgefunden haben ist ebenfalls unklar.

Der Sitzungskarneval ab Vereinsgründung:

1958 - Gertraud Kaul in der BüttNach der bestandenen Feuerprobe beim Theaterspiel im Gründungsjahr 1952, beschloss man, eine Kappensitzung aufzuführen. Vom Gemeinderat erhielt man zur Unterstützung 100,- DM. Aber dafür sollten die Barweiler Bürger freien Eintritt haben. Da jedoch wegen des schlechten Wetters mit wenig Besuchern von auswärts gerechnet wurde, beschloss man, dass die Besucher von Barweiler 0,30 DM Eintritt zu zahlen hätten. Dies führte zu Verwirrungen, da der vom Gemeinderat zugesprochene Betrag von 100,- DM den Frauen vom ihrem Weiberfastnachts-Gemeindefonds abgezogen werden sollte. "Es gab einen Frauenaufstand und der Sündenbock war der Theaterverein, der für nichts konnte.", schrieb Peter Ewinger in seinen Aufzeichnungen.

1952 gab es einen "Elferratsverein", der ein separater Zusammenschluss von Personen war, die im Elferrat saßen. Diese Personen hatten demnach nichts mit dem Theaterverein zu tun und sie wurden nicht von den Theaterfreunden gestellt. Über die genaueren Hintergründe ist leider nichts bekannt.

Der Termin für die Kappensitzung ist bis heute gleich geblieben: Immer am Wochenende 14 Tage vor Karneval.

Ab 1962 widmeten sich die Theaterfreunde Barweiler verstärkt dem Sitzungskarneval. Neben Büttenreden, Gesangs- und Tanzdarbietungen gehörte auch die Proklamation des Karnevalsprinzen.

1960 - Pastor Gregor Groß in der BüttBei den Kappensitzungen Anfang der 60er-Jahre trat auch der damalige Pastor Gregor Groß regelmässig in der Bütt auf. Dafür verlieh man ihm die Ehrenmütze des Theatervereins. Pastor Groß war es auch, der den sogenannten "Männerumzug" am Fastelowentsdienstag einführte, welcher bis Anfang der 80er-Jahre veranstaltet wurde.

In den weiteren 1960er-Jahren fanden nur sporadisch Kappensitzungen statt, was auch in der 1970er-Jahren gleich blieb. Teils, weil man nicht genügend Programmpunkte zusammen bekam und teils, weil der Verein durch den Weggang der "alten Hasen" an potentiellen Mitgliedern verlor. Neue Mitglieder, welche gerne in den Verein eintreten wollten, verwehrte man dies oder man kam erst dann in den Genuss der Mitgliedschaft, wenn man sich "bewährt" hatte, was aber bald für die Theaterfreunde existenzbedrohend werden sollte.

In der Jahreshauptversammlung am 13. Februar 1978 wurde ein jüngerer Vorstand gewählt, was die weitere Vereinsarbeit maßgeblich beeinflusste. Man hatte zwischenzeitlich erkannt, dass man nicht ewig von den "alten Hasen" beim Sitzungskarneval exisitieren konnte.

1988 - Kinderprinzenpaar Katrin und VolkerSo wurde 1980 die erste Kinderkappensitzung ins Leben gerufen.
Der Zweck: Versteckte Talente in Barweiler und den umliegenden Orten zu finden und zu fördern. Dieser Zweck wurde voll erfüllt.
Unvergessen bleiben Darbietungen wie die Zwiegespräche von Andreas Koll & Robert Kasper, und später Harald Wirfs und Matthias Koll sowie Thomas Kasper mit der legendären Rede des "Bartmanns".

Im Jahr 1985 wurde das erste Kinderprinzenpaar auf der Kinderkappensitzung präsentiert: Nicole Jüngling und Michael Puderbach.

Die großen Kappensitzungen und die Kindersitzungen fanden, bis auf wenige Ausnahmen, regelmäßig bis in die heutige Zeit statt. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass es sich zumeist um eigenes "Gewächs" aus dem Verein handelt.

1999 - Das erste DreigestirnDie Proklamationen der Prinzenpaare findet seit Anfang der 1990er-Jahre stets beim sogenannten "Gemütlichen Abend" statt. Den Termin legt man stets um den elften im Elften, wobei dann traditionsgemäss der Karneval eröffnet wird.

1996 gab es eine Premiere, als ein rein weiblicher Elferrat auf der Bühne zu sehen war. Sie präsentieren sich seitdem in jedem Schaltjahr den Jecken.

Im Jahr 1999 führte erstmals ein Dreigestirn die Narrenschar an.

2009 dann wurde das Dreigestirn aus weiblichen Mitgliedern gebildet.

Straßenkarneval in Barweiler:

Der erste Straßenkarneval fand 1952 in den Dorfstraßen von Barweiler statt. Auch dies geschah auf Initiative der Theaterfreunde. Ausrichter war und ist immer noch die Gemeinde.
1960 - Prinz Ferdinand (Jüngling)Auch die Prinzen und Prinzenpaare sind nicht direkt den Theaterfreunden zuzuordnen.

Erwähnt werden sollen an dieser Stelle auch die Möhnen von Barweiler.
Vor dem Umzug am Rosenmontag veranstalteten die Möhnen an Weiberdonnerstag bereits Umzüge mit Wagen. Mit dem Weiberdonnerstag wird in Barweiler auch der Straßenkarneval eingeläutet.

Beim (bereits oben erwähnten) "Männerzug" traf man sich am Fastelowentsdienstag am späten Vormittag zum Frühschoppen in der Wirtschaft. Die Kostümierung bestand hier aus militärischen Kleidungsstücken, welche mit lustigen Karnevalskostümen gemixt wurden.
1965 - MännerzugUnter Leitung eines "Kommandanten" nahm man Aufstellung auf der Straße. Im militärischen Rahmen, aber auf humorige Art, zog man, alte Marschlieder singend sowie mit musikalischer Begleitung, durchs Dorf zu einem Platz am Waldrand, wo dann Erbsensuppe vorbereitet war. Diese schmeckte natürlich mit einem kräftigen Schluck Bier um so besser.
Dieser Zug wurde erstmalig in den Jahren 1962/63 veranstaltet und fand bis 1987 statt. Die Theaterfreunde organisierten den Männerzug in den Jahren 1993 bis 1995.

1990 gab es ein Novum: Der Rosenmontagszug wurde zweimal veranstaltet.
Am Rosenmontag wurde der Zug kurz vor Beginn wegen des Sturms "Wiebke" abgesagt. So feierte man im Saal Hüllen und der Umzug wurde am Dienstag nachgeholt.

Weitere Bilder aus der Festschrift "50 Jahre Theaterfreunde Barweiler" sowie aktuelle Fotos finden Sie in den Fotogalerien.

Informationen zu Barweiler gibt es auf der Internetseite der Ortsgemeinde.

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